30.1.13

Historia del Arte Peruano / Eine Kunstgeschichte Perus oder eher eine peruanische Kunstgeschichte?


Respuesta a David Flores-Hora en:

La Historia nos juzgará

Sin duda, la academia peruana no ha impulsado el arte contemporáneo en el momento preciso como se esperaría. Pero tampoco es su tarea. La objetividad y la capacidad crítica se pierden en el momento en que pretendemos lanzar algo. Un curador presenta sobre todo una temática y define un discurso. Esto entra en contradicción con una postura crítca. ¿Qué valor tiene entonces la historia que escribe éste? No será acaso que escribe más bien para una de las historias del arte?
De allí que, me atrevería a decir ahora, siempre habrá un desfase temporal de por lo menos 10 años en el ámbito académico con respecto al arte contemporáneo. Quejarse de la esterilidad del ámbito académico tampoco tendría lugar, puesto que sus frutos se cosechas casi siempre mucho después.

Hoy habría que ver qué apreciación tienen los impulsadores del arte de entonces con respecto a lo que propusieron. Y qué impacto tuvo y qué artistas siguieron produciendo, aún sin contar con la consideración de curadores, críticos y comentaristas. ¿Cómo se dispuso de los espacios disponibles?

Las Bienales tuvieron también el propósito insertar el artworld peruano en el mercado del arte internacional. Si alguien sabe de un estudio sobre hasta qué punto y para qué empresas esto haya resultado beneficioso, es decir, haya permitido su supervivencia en el mercado local, coméntadmelo. El hecho es que las estrategias de los agentes en el ámbito se dinamizaron o cambiaron radicalmente.

Emergencia artística - Arte en Emergencia

La exposición "Subversive Practices" en el Badenwürtembergischer Kunstverein en Stuttgart, Alemania presentó una muestra de las obras contemporáneas que pertenecen hoy al canon de las vanguardias peruanas.

Vease lo que se público en inglés y el índice del catálogo en alemán:
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1.12.12

Privat? Eher langweilig

"Privat", vom 1. November 2012 bis zum 3. Februar 2013, Schirn Kunsthalle Frankfurt.
  
Kommentar zum Artikel in Spiegel-Online vom 02.11.2012
http://forum.spiegel.de/f22/privat-schau-frankfurt-der-letzte-striptease-74602-3.html#post11453087


Emily Evan Baden Technically inimate, 2010
Die Schirn scheint eine Art Passagenvitrine mit wertsteigernder Wirkung für Sammler und Galerien zu sein. Selten wurde eine so wenig recherchierte, aber dafür gut in Szene gesezte Ausstellung gezeigt. Zunächst werden die üblichen gender-spezifischen produktionsästhetischen Schienen gefahren: Während die Künstlerinnen Klamotten -konkret, oder als Fotoserie-, den Körper in seiner Rohheit oder in seiner Abwesenheit zeigen, stellen die Künstler Abbilder des Körpers -möglichst mit digitalen mitteln- und bedienen sich dabei des Magnifizieren und Multiplizierens.

Euro-U.S.amerikanische Einseitigkeit

Tracey Emin My Bed, 1998
Ausstellungsansicht © Schirn Kunsthalle Frankfurt
Foto: Norbert Miguletz 
Fast alle Künstler haben in den USA studiert oder sind europäisch geprägt. Es ist, als gäbe es den Rest der Welt gar nicht. Oder als ob dessen Privatsphäre in besonderem Maße beschützt würde. Nein, ernsthaft: Diese Ausstellung wirft weder Fragen auf, noch zeigen Künstler neue Blickwinkel auf. Wie auch, wenn der Kulturraum so reduziert und die Werke diesem angepasst sind.

Hängung wie bei einer Bildersuche - Breitbild Porno-Wand bei dämmernden Beamerlampen
Mike Bouchet Untitled
Die technische Umsetzung lässt nach drei Wochen auch zu wünschen übrig. Auffällig ist die mangelnde Synchronsierung der Vier-Kanal-Projektion von Mike Bouchet. Die Lampe im rechten Beamer leuchtet heller als die anderen drei Lampen. Wenn das der Künstler sieht! Naja, aber schließlich ist er auch ein Gast des Hauses gewesen. Und nach seiner wunderbaren Einzelausstellung 2010 ist er sicherlich milde gestimmt. Mild ist auch die Atmosphäre der ganzen Ausstellung, die in einer sehr schwachen Beleuchtung gehalten ist, die pastel-grünen und gelben Wände erinnern entfernt an eine Biedermeyer-Einrichtungen. Nur die wie eingerichtete Zimmer wirkenden Unterteilungen der "Kegelbahn" (Kunsthalle Schirn) verfehlen ihre Wirkung nicht. Manche sind so eng, dass wirklich Intimität aufkommt. Und weil die Projektion von Mike Bouchets Video in ihrer geringen Auflösung nicht die Erwartungen erfüllt, hier nochmal ganz scharf und riesig die grahmten Fotos.

Artists call for User-Generated Content

Es scheint, als ob keiner der Künstler sich wirklich auf eine Suche begeben hätte. Was ist mit Datamining? Profiling? Nutzergruppen und all den Konzepten mit denen Markt- und Meinungsforschung und Werbung opperieren? Statt enthüllter Körper, wären User-data-leaks Enthüllungen und aussagekräftig präsentierte online-Projekte zu erwartet gewesen. Gelohnt hat sich diese Ausstellung für die Galerien und deren Leihgaben sicherlich.

Was werden unsere Kinder sagen?

Wenn sie erfahren, dass es früher zu jeder Ausstellung so eine bunte semitransparente Plastikdose am Einlass gab, in der schöne Spiele und Aufgaben zu den ausgestellten Werken gab. Was ist aus der museumspädagogischen Abteilung geworden? Warum gibt es zu keiner der beiden Ausstellungen (Caillebotte würde sich eignen) ein Angebot bei dem Kinder selbstständig die Kunstwerke und die Strategien der Künstler begreifen lernen dürfen?

Öffentlich sehr werbewirksam, privat eher langweilig.

17.12.09

Der Blog zur Galerie soll Gelengheit für Kommentare und kurzfristige Anmerkungen des Verfassers dienen.
Seit geraumer Zeit ist die Ausstellung für Alfredo Alcalde angekündigt. Die bisher in Frage kommende Räumlichkeiten waren aber zu teuer, zu abgelegen oder zu groß. Wir hoffen, dass für Anfang 2013 geeignete Räume in Ausicht stehen und die Austellung mit Alcaldes neuen Bildern realisiert werden kann. Gemeint sind unter anderem zwei Bilder die für seine letzte große Ausstellung EROS y TÁNATOS die im Kulturzentrum der in Universidad Nacional Mayor de San Marcos in Lima gemalt wurden.